TGV Beilstein I – TSV Weinsberg II 36:24

Im ersten Heimspiel der Saison trat der TGV Beilstein mit einer überzeugenden Leistung auf und siegte verdient mit 36:24.

Dieses Spiel war kein Vergleich zum missglückten Auftritt der 1. Mannschaft in Neckarsulm im der vergangenen Woche. Alle Spieler waren hoch motiviert und wollten die Niederlage der Vorwoche vergessen machen. Schon von Beginn an lief der TGV Express auf Hochtouren. Gerry im Tor zeigte wie bereits gewohnt eine klasse Leistung und warf nach seinen Paraden sechs traumhafte Tempogegenstöße. Abnehmer dieser Pässe war stets Michael Stettner, der alle Würfe verwandeln konnte. So stand es nach 5 Minuten schon 6:1 für Beilstein und Weinsberg entschied sich für die erste Auszeit. Dieser furiose Beginn war die Grundlage für den Verlauf der ersten Halbzeit. Zwar kam Weinsberg kurz darauf auf 7:5 heran, aber dann konnte der TGV wieder Kontra geben und über die Zwischenstände von 11:6 und 17:8 einen komfortablen 19:13 Vorsprung zum Seitenwechsel sichern.
In die zweite Hälfte startete Beilstein genau so stark wie zu Beginn des Spiels. Ein weiterer Zwischenspurt erhöhte den Vorsprung beim Spielstand von 25:14 auf elf Tore. Die Abwehr von Beilstein stand nun so gut, dass den Weinsbergern im Rückraum nicht mehr viel einfiel. Zwar spielte Weinsberg einen schnellen Ball, nur entscheidend durchbrechen konnten sie nun zu selten. Über 29:15 und 34:18 konnte der TGV auf 16 Tore davonziehen. Spätestens jetzt war die Gegenwehr der Gäste gebrochen. In dieser Phase konnte sich auch Jens im Tor auszeichnen, der mit seinen 7-Meter Paraden endgültig den Zahn zog.

Fazit: Die Mannschaft aus Beilstein hat sich durch diese Leistung ein kollektives Lob verdient. Viele Spieler spielten entfesselt und im Vergleich zum Spiel in Neckarsulm wie ausgewechselt. Selbst Würfe aus dem Lauf, wie die zwei von Michael und Malte und die man normal nicht nimmt (!), schlugen maßgenau im Dreieck ein. Es lief einfach alles. Es bleibt nur zu hoffen, dass von den zwei letzten Spielen das Spiel in Neckarsulm die Ausnahme war.

Es spielten: Gerado Weber und Jens Liedloff im Tor, sowie die Feldspieler Bahriya Bajrovic (5), Michael Frank (4), Stefan Glowacki (2), Steffen Hoffmann (4/2), Stefan Kandziora (2), Nils Koch (1), Nico Löbich (1), Bernhard Rode, Michael Stettner (12), Simon Weiberle und Malte Willms (5).

PS: Selbst die härtesten Kritiker mussten nach dem Spiel zugeben: „Die zwei Kerle do im Tor, die sinn scho guat!“

Stefan Baumgärtner