SG Neckarsulm I – TGV Eintracht Beilstein 32 : 28 ( 14 : 14 )

Zum dritten Mal in Folge musste der TGV Beilstein zu einem Auswärtsspiel antreten. Zu Gast in Neckarsulm verlor man ein umkämpftes Spiel erst in der Schlussphase.

Zu Beginn des Spiels war bei beiden Mannschaften etwas Sand im Getriebe. Während der TGV sich einige Ballverluste leistete und die wenigen Möglichkeiten fast alle vergab, scheiterten die Spieler aus Neckarsulm bei ihren guten Chancen immer wieder am Keeper Gerardo Weber. Ihm ist es zu verdanken, dass der TGV nach 10 Minuten nur mit 4:3 zurück lag. In den folgenden 20 Minuten bis zur Halbzeit konnte die Beilsteiner Abwehr ihre Gegenspieler nie in den Griff bekommen, sodass man stets einem Rückstand von 2 bis 3 Toren hinterher rennen musste. Erst kurz vor der Halbzeit konnten die Beilsteiner noch zweimal in Ballbesitz kommen und mit dem Halbzeitpfiff tatsächlich den 14:14 Ausgleich erzielen. In der zweiten Halbzeit startete aber Neckarsulm dann zunächst durch und führte schnell mit 19:15. Die Spieler des TGV zeigten nun Moral und konnten eine gute Serie hinlegen, um selbst mit 20:22 in Führung zu gehen. Nun verpasste man es jedoch nachzulegen und nach zwei völlig unnötigen Ballverlusten stand es wieder 22:22. Als beim Stand von 26:26 in der 56. Spielminute die SG Neckarsulm eine Zeitstrafe kassierte, glaubten die Beilsteiner Fans bereits an eine Chance, die Punkte aus Neckarsulm zu entführen. Doch leider kam es ganz anders: In Überzahl konnte Beilstein kein Tor werfen und musste selbst 3 Gegentreffer hinnehmen. Kaum war Neckarsulm wieder komplett, konnten sie auch noch den Treffer zum 30:26 erzielen und das Spiel war entschieden. Nach dieser 32:28 Auswärtsniederlage muss sich die Mannschaft des TGV für die nun anstehenden Aufgaben wieder zusammenraufen.

Es spielten: Gerardo Weber und Jens Liedloff im Tor, sowie die Feldspieler Bahriya Bajrovic, Michael Frank (5), Stefan Glowacki (7), Steffen Hoffmann (3/3), Stefan Kandziora (2), Nils Koch (2), Nico Löbich, Bernhard Rode (1), Michael Stettner (4), Malte Willms (3) und Lars Wischgoll (1).

Stefan Baumgärtner.